Cavalier   King   Charles   Spaniel
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cavpuppy.gif (3733 bytes)Im neuen Zuhausecavpuppy.gif (3733 bytes)

Sie haben meine Empfehlungen aus dem Homesweet`s - Infoblatt „ Bevor das Cavalierchen zu Ihnen kommt“ beachtet, sich nach Hundesteuer und Hundehaftpflicht erkundigt, einen Tierarzt und Tierklinik ausgesucht, die notwendigen Utensilien gekauft und die Wohnung und den Garten hundegerecht abgesichert – dann kann der Kleine ja kommen.

Damit sich ihr Welpe von Anfang an wohl fühlt, sollten Sie unbedingt drei Dinge beachten:

1.       Der Schlafplatz

Welpen brauchen noch viel Schlaf und Ruhe. Der Schlafplatz sollte an einem ruhigen, zugfreien und dem Welpen jederzeit zugänglichen Ort sein. Dieser Platz ist sein Platz und sollte nicht mehr verändert werden. Wenn Sie ihrem Cavalierchen erlauben mit im Schlafzimmer zu schlafen, sollten Sie unbedingt von Anfang an entscheiden, ob der Kleine mit ins Bett darf, denn das macht er auch dann, wenn er groß ist und ein späteres Abgewöhnen ist oft sehr schwierig.

2.       Der Fressplatz

Zeigen Sie ihrem kleinen Racker wo das frische Wasser steht. Je nach Veranlagung können Cavaliere reine „Fressmaschinen“ sein, so lassen Sie das Futter nur eine bestimmte Zeit an der vorgesehenen Stelle stehen und achten Sie auf möglichst feste Fütterungszeiten.  Manche Cavalierchen fressen etwas mäkelig, aber auch hier sollten Sie das Futter zu festen Zeiten anbieten, Futter rund um die Uhr verschlechtert oftmals nur das Fressverhalten.

3.       Sie

Bisher hatte der Zwerg seine Geschwister, seine Eltern und seine Züchter, die ihm Sicherheit gaben, jetzt hat er Sie. Zeigen Sie ihm von Anfang an, dass er Ihnen vertrauen kann.

Sie geben ihm das Futter, Sie geben ihm Sicherheit, Sie sind für ihn der Mittelpunkt seines Lebens. Ihr Welpe und auch später der ausgewachsenen Hund beobachtet, wie souverän Sie Situationen meistern und folgt Ihnen dann vertrauensvoll. Wenn Sie z.B. beim Tierarzt panisch darauf reagieren, weil der böse Doktor mit einer riesigen Spritze ihren kleinen Schatz “foltert“, dann wundern Sie sich auch nicht, wenn Sie ihren Hund zukünftig zum Tierarzt tragen müssen.

 

cavpuppy.gif (3733 bytes)Die ersten Tagecavpuppy.gif (3733 bytes)

 

Geben Sie ihrem Kleinen Zeit sich an alles in Ruhe zu gewöhnen, aber lassen Sie ihn zunächst nicht längere Zeit allein; ein Cavalier mag keine Einsamkeit und sollte langsam lernen auch einmal alleine zu bleiben und belohnen Sie ihn immer dann wenn sie wiederkommen und auf keine Fall wenn sie gehen.

Selbst wenn ihre Freunde und Verwandten noch so drängeln, lassen Sie in der ersten Woche möglichst keinen Besuch kommen und schon gar nicht mit kleinen Kindern oder anderen fremden Hunden bis sich ihr Liebling an das neue Zuhause gewöhnt hat.

Haben Sie eigene Hunde, so bleiben sie zunächst dabei und machen Sie dem „Alten“ liebevoll klar, dass der Kleine ihr Baby ist und er lediglich Onkel oder Tante spielen darf. Der oft falsch zitierte Welpenschutz funktioniert nur im eigenen Rudel und auch hier muss man dem schon vorhandenen Hund die Chance geben, den Kleinen als zum Rudel dazugehörig zu akzeptieren.

Je nach Temperament jammern die Kleinen mehr oder weniger, aber seien Sie sicher früher oder später hat er sein altes Rudel verdrängt. Manchmal hilft es eine Wärmeflasche unter die Decke des Schlafkorbes zu legen oder ein altes Kleidungsstück, das nach Ihnen riecht, das gibt dem Kleinen das Gefühl von Nestwärme zurück.

Große Spaziergänge sind bis zur zweiten Impfung mit ca. 12 Wochen noch tabu, aber zeigen Sie ihm ruhig schon mal das Leben. Was er jetzt angstfrei kennen lernt dem wird er später vorbehaltlos begegnen. Spaziergänge sollten ca. 5 Minuten je Lebensmonat dauern bis der Hund ausgewachsen ist.

Bis zum 8. Lebensmonat sollten Cavaliere möglichst keine Treppen rauf- und runter laufen, allerdings kann man ihn ab und zu einmal eine Stufe laufen lassen, damit ihn frühzeitig auch Treppen kennen lernt.

 

cavpuppy.gif (3733 bytes)Futtercavpuppy.gif (3733 bytes)

 

Es gibt eine Vielzahl von Futtermittelanbietern, Sorten und Geschmacksrichtungen und jeder Hundebesitzer schwört auf sein Futter. Entgegen den Aussagen der Werbung braucht ihr Hund keine Abwechslung im Geschmack. Vertrauen Sie ihrem Züchter, er weiß am Besten, welches Futter für den Welpen und später für den erwachsenen Hund gut ist. Cavaliere benötigen ein auf Kleinhunderassen abgestimmtes optimales Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Vitaminen und Fetten. Leider sind selbst bei den Premium Futtersorten nicht alle geeignet. Trockenfutter sollte immer dem Nassfutter vorgezogen werden, wobei der Hund ausreichend Wasser zur Verfügung haben muss. Bei Nassfutter achten Sie bitte auf Qualität. Mit dem richtigen Trockenfutter hat ihr Süßer einen geringeren und festeren Kotabsatz.

Häufig hört man, dass Selbstgekochtes oder BARF am Besten wäre, nur leider vergessen die Meisten dann, dass die Zusammensetzung der Nahrung Rassegerecht und ausgewogen sein muss. Auch beim Hund ist z.B. ein zuviel an Vitaminen schädlich. Ab und zu mal ein bisschen gekochtes oder rohes Rind- oder Geflügelfleisch (kein Schwein!), Fisch, gekochte Nudeln oder Reis zum Trockenfutter und ihr Hund frisst Ihnen sozusagen aus der Hand. Bei den meisten Gemüsesorten  ist Vorsicht geboten. Gefahr besteht bei Weintrauben und Rosinen. Wenn Sie Eier füttern sollten diese vorsichtshalber als Rühreier angemacht werden. Giftig für den Hund sind Küchenzwiebeln und Avocado!

Als Belohnung eignen sich z.B. kleine Stücke des fettarmen getrockneten Büffelpansens hervorragend. Kauknochen sind oft zäh und können, wenn sie verschluckt werden, zu Erstickung führen. Hundekekse etc. sollten ganz besonderen Anlässen überlassen bleiben, ein gesunder Hund ist ein schlanker Hund, wobei sie bitte bedenken, dass Cavaliere einen kompakten Körperbau haben sollen, d.h. einen gewölbten Brustkorb mit nicht sichtbaren Rippen! Bedenken Sie beim Einkauf bitte immer: Die entzückenden Werbefilme sind für Sie bzw. ihren Geldbeutel gemacht, nicht für den Hund.

Absolut tabu sind: echte Knochen (außer Markknochen) und Schokolade !!!

 

cavpuppy.gif (3733 bytes)Stubenreinheitcavpuppy.gif (3733 bytes)

 

Ein kleiner Hund ist genauso individuell in seiner Entwicklung wie ein menschliches Baby, d.h. man kann ihn zwar dabei unterstützen stubenrein zu werden, aber man kann es nicht erzwingen. Ein Welpe macht in der Regel immer unmittelbar nach dem Aufwachen und damit meine ich nach seinem Aufwachen, nicht nach Ihrem. Meistens muss der Kleine dann noch mal nach den Mahlzeiten und mitunter auch einfach mal so. Mit der Zeit erkennen Sie an der Art, wie er schnuppernd über den Boden läuft, dass er doch noch einmal lieber hinaus sollte, wobei die Welpen vor der 16. Lebenswoche keine echte Kontrolle über ihre Blase haben.

Schimpfen Sie nicht mit ihrem  Kleinen, er weiß nicht warum Sie böse auf ihn sind und drücken Sie schon gar nicht sein Näschen in die Pfütze, aber loben Sie ihn überschwänglich und sofort, wenn er draußen sein Bächlein macht. Hilfreich ist zu Anfang immer den gleichen schnell erreichbaren Untergrund (z.B. Wiese) für das Geschäftchen auszusuchen.

Ein regelmäßiger Tagesablauf ist absolut wichtig für die Entwicklung. Feste Fütterungs- und Schlafzeiten fördern die Routine und dies hilft auch enorm beim „sauber“ werden. Kleinhunderassen wie die Cavaliere brauchen oft etwas mehr Zeit stubenrein zu werden, bei Hündinnen spielen auch noch die Hormone eine große Rolle, so dass sie schon mal bis hin zur ersten Läufigkeit, das eine oder andere Mal nicht mehr einhalten können bzw. wollen.

Um die schönen weißen Haare unter dem Bauch und an den Beinen auch dauerhaft erstrahlen zu lassen, empfiehlt es sich insbesondere bei Rüden regelmäßig das Bäuchlein und die Haare an den Vorderbeinen mit lauwarmem Wasser abzuwaschen.

Sehr häufiges Urinieren in kleinen Mengen sollten Sie jedoch als Alarmzeichen betrachten, mitunter bekommen die Kleinhunderassen schneller eine Blasenentzündung, weil sie sich mit ihrem „tiefer gelegten“ Babybäuchlein im nassen Gras erkältet haben.

cavpuppy.gif (3733 bytes)Erziehungcavpuppy.gif (3733 bytes)

Ab ca. der 13. Lebenswoche beginnt die so genannte Rangordnungsphase, die beste Zeit um mit der Erziehung zu beginnen. Dabei gibt es eigentlich nur eine Regel: Konsequenz und Liebe.

Man könnte dieses Kapitel eigentlich auch mit Erziehung des Besitzers überschreiben. Sie müssen hündisch denken und nicht ihr Hund menschlich. Die häufigsten Fehler in der Erziehung passieren, weil der Halter Fehler macht. Sie haben das Sagen nicht er, Sie bestimmen wann gespielt wird nicht er, Sie bestimmen auch wann das Spiel beendet wird und nicht er. Auch wenn er mit seinem süßen Gesichtchen so niedlich gerade ihre Schuhe zerkaut, Nein das darf er nicht.

Nur bitte beherzigen Sie eine Regel sein Hundeleben lang: Schreien Sie niemals ihren Cavalier an oder schlagen ihn sogar, Sie brechen im das Herz. Cavaliere sind sanfte und sensible Wesen, die eigentlich immer nur gefallen möchten. Ein klares Nein oder Pfui reicht völlig aus. Die so genannte positive Verstärkung, d.h. loben wenn er etwas gut gemacht hat oder überschwängliches loben und ggf. ein klitzekleines Belohnungshäppchen, wenn er etwas wirklich klasse gemacht hat wirkt viel, viel mehr.

Lediglich in Gefahrensituationen sollten bzw. müssen Sie auch schon einmal „durchgreifen“ – aber bitte mit der nötigen Angemessenheit.

Bitte bedenken Sie: ihr Hund braucht Sicherheit, d.h. sorgen Sie für die nötige Ruhe zu Hause, überfordern Sie ihn nicht und vor allem bleiben Sie konsequent. Nichts kann einen Hund mehr verunsichern, als ein „Heute ja, Morgen nein“. Ihr Nein oder Pfui, aber auch ihr Lob muss innerhalb der ersten Sekunden kommen, danach kann der Hund ihre Reaktion nicht mehr mit seiner Aktion verknüpfen. Unerwünschtes Verhalten dürfen sie niemals kommentieren, sondern immer nur ignorieren und zwar demonstrativ. Bettelt ihr Kleiner zB. wenn Sie essen, dann benehmen Sie sich als ob er nicht im Raum wäre; Sie sind der Chef, Sie dürfen essen bevor er isst. Gleiches gilt für das Bedauern z.B. in Angstsituationen (zB. Tierarzt) – bitte reden Sie niemals bedauernd auf ihn ein - sie verstärken nur die Angst – lenken Sie ihren Hund ab und/oder tun Sie so, als wäre alles in bester Ordnung – er vertraut Ihnen und lernt dadurch mit solchen Situationen fertig zu werden.

Sollten Sie Kinder haben, so machen Sie Ihnen bitte klar, dass der Welpe kein Spielzeug, Kuscheltier oder ggf. Blitzableiter für eigenen Ärger ist. Auch für die Kinder gilt, nur einer ist der Chef im „Familienrudel“ und zwar Sie. Mit der Geschlechtsreife versuchen einige Hunde ihren Rang im Rudel ganz besonders gegenüber Kindern oftmals aber auch gegenüber allen Familienmitgliedern zu verbessern – jetzt erst recht - Sie sind der Chef und das sollte ihr Hund akzeptieren. Ein Hund der seine Rangposition nicht kennt ist unglücklich und irritiert und macht auch Sie nicht glücklich.

Wenn Sie ihren Hund stundenweise alleine lassen müssen empfehle ich eigentlich grundsätzlich einen Cavalier nicht alleine zu halten. Er ist Rassetypisch ausgesprochen gerne in Gesellschaft und absolut nicht gerne alleine. Geben Sie ihm unmittelbar bevor Sie das Haus verlassen z.B. ein großes Stückchen Büffelpansen, damit er einige Zeit darauf rumkauen kann. Einerseits ist er dadurch abgelenkt und andererseits verbindet er mit ihrem Weggehen dieses wunderbare Gefühl etwas Leckeres zu bekommen. Wenn Sie dann wieder nach Hause kommen, loben Sie ihn überschwänglich, egal was er auch in der Zwischenzeit angestellt hat – nur so weiß er, dass das Alleinsein immer gut endet. Kein Bächlein auf dem Teppich oder eine eventuell zerrissene Zeitung ist es wert, dass ihr Cavalier mit ihrem Nachhausekommen verbindet, dass Sie ihn bestrafen – er soll sich auf Sie freuen.

Probieren Sie auch ruhig einmal ihn ohne Leine laufen zu lassen, wenn Sie ihm jedes Mal eine klitzekleine  Belohnung geben, sobald er zu Ihnen kommt, wird er später freudig kommen, wenn Sie ihn rufen. Achten sie beim Spazierengehen darauf, dass er nicht unter die Pfoten von großen Hunden gerät, aber geben Sie ihm frühzeitig die Möglichkeit auch andere Hundekontakte zu knüpfen. Cavaliere sind ausgesprochen soziale Hunde, die sich mit jedem gut verstehen, nur leider gilt das nicht immer für das Gegenüber. Bleiben Sie aufmerksam aber gelassen, normalerweise kann man gut erkennen, ob der andere Hund böse wird oder nur seine Dominanz auslebt. Beobachten Sie aber immer ihren Schatz, manche Cavaliere haben einen Jagdtrieb und sind dann nicht mehr zu kontrollieren.

Übrigens – das „auf den Rücken drehen und festhalten“ ist ein Zeichen von Dominanz bzw. das „dem anderen den eigenen Bauch zeigen“ ist ein Zeichen des Rangniederen, welches jeder Hund versteht. Sollten Sie einmal in eine bei einem Cavalier recht seltene Situation geraten, dass ihr Herzchen partout nicht hören will, probieren Sie mal ihn auf den Rücken zu drehen und lassen Sie ihn erst wieder los wenn er still hält – dies sollte jedoch eine absolute Ausnahme bleiben.

Cavaliere lieben es Sie zur Begrüßung anzuspringen und zu versuchen ihr Gesicht zu lecken – dies ist u.a. auch das Hundezeichen für die Begrüßung des Rangoberen durch den Rangniederen. Bestrafen Sie ihn bitte nicht, er zeigt Ihnen doch nur, dass Sie der Chef sind und er ein ganz normaler Cavalier ist;  drehen Sie sich lieber kommentarlos um, falls Sie so eine Begrüßung nicht charmant finden, warten Sie bis er wieder auf den Pfoten steht und loben Sie ihn dann.

Sollten Sie eine Welpenspielgruppe oder Hundeschule besuchen wollen, so achten Sie bitte darauf, dass dort eine spezielle Gruppe für Kleinhunderassen angeboten wird  - ein Cavalier hat mit 4 Monaten manchmal noch nicht einmal die Größe zB eines Labradors mit 8 Wochen. Auch sollten Sie mit einer Hundeschule erst dann beginnen, wenn ihr Cavalier zumindest einigermaßen erwachsen ist, dh. im Regelfall ab dem 8. Lebensmonat.

 

cavpuppy.gif (3733 bytes)Pflegecavpuppy.gif (3733 bytes)

Bereits beim Züchter hat der Kleine gelernt, dass regelmäßige Fellpflege zu seinem Leben mit dazugehört. Natürlich hält er noch nicht so schön still wie ein ausgewachsener Hund, aber trainieren Sie mit ihm möglichst jeden Tag ein paar Minuten. Wenn Sie versuchen ihn dabei bereits hinzustellen, dann haben Sie auch schon den Grundstein für den ersten Showauftritt gelegt.

Die Partien hinter den Ohren, am Po und zwischen den Hinterbeinen neigen gerne zu Verfilzungen, achten Sie beim Bürsten bitte sorgfältig darauf und schneiden Sie verfilzte Partien schnellstmöglich und vollständig ab.

Besonders wichtig ist die regelmäßige Pflege der Ohren und Augen. Hunde mit Hängeohren neigen schneller zu Ohrentzündungen und die Form der Augen erleichtert Augenreizungen. Besprechen Sie immer mit ihrem Tierarzt oder Züchter, welche Mittel Sie verwenden sollten, aber bitte kaufen Sie kein Billigprodukt im Zoomarkt. Q-tips dürfen niemals ins Ohr.

Cavaliere laufen ihre Krallen oft nicht ausreichend ab, daher empfiehlt es sich ab und zu die Krallen zu schneiden, wobei Sie unbedingt darauf achten müssen nicht „ins Leben“ zu schneiden.

Cavaliere haben ein wunderbares Fell aus dem der Dreck meisten gut auszubürsten geht; seltenes Baden mit einem sehr guten Shampoo schadet nicht, ist aber meist nicht notwendig. Ein Cavalier muss nicht getrimmt werden, lediglich an den Ohren und den Haaren an den Pfoten kann man schon mal etwas Form in die überlangen Haare schneiden. Kastrierte Cavaliere neigen dazu wieder ein Babyplüschfell zu bekommen, welches dann deutlich pflegeintensiver ist.

Nach dem Zahnwechsel können Sie vorsichtig versuchen mit einen Baumwolltüchlein oder handelsüblichen Zahnpflegeprodukten einmal wöchentlich sie Zähne zu reinigen – bei guter Fütterung u.a. auch von Kaumaterialien wie getrockneter Büffelpansen oder entsprechendem Spielzeug dürfte sich der Zahnbelag in Grenzen halten – vieles ist jedoch auch Veranlagung wie beim Menschen.

Zur Pflege gehört auch, dass Sie eine regelmäßige Prophylaxe gegen Flöhe und Zecken betreiben. Ungezieferhalsbänder sind für Cavaliere nicht geeignet. Fragen Sie ihren Tierarzt oder Züchter, welche Spot-on  Produkte er empfiehlt.

Zur inneren Pflege sind Wurmkuren unerlässlich. Normalerweise reicht es aus, wenn Sie ihren Hund zweimal jährlich kuren. Dabei sollte eine der Wurmkuren ca. 1 Woche vor dem jährlichen Impftermin liegen. Selbstverständlich achten Sie auf ausreichenden und regelmäßigen Impfschutz.

 

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Jeder Hundebesitzer ist davon überzeugt, dass sein Hund der Schönste ist – ist er auch, nur für eine Showkarriere muss dies auch objektiv zutreffen. Da man sich immer am Besten orientieren sollte, überlassen Sie Ihrem Züchter die Entscheidung pro/contra Show wenn der Kleine alt genug ist.

In der Zwischenzeit können Sie aber schon ein bisschen trainieren:

Mehrmals die Woche stellen Sie den Kleinen für die Fellpflege z.B. auf den Esstisch; achten Sie darauf, dass der Kleine einen sicheren Stand hat; schauen Sie kurz nach den Zähnen - ein Cavalier muss ein Scherengebiss haben, bei dem die oberen Schneidezähne knapp die unteren Schneidezähne überlappen - und lassen Sie wenn möglich ab und zu auch mal eine andere Person als Sie den Hund auch im Genitalbereich anfassen.

Im Showring wird hinsetzen nicht so gerne gesehen, daher bringen sie ihm von Anfang an bei stehen zu bleiben, sobald Sie stehen bleiben. Bei allem Ehrgeiz bedenken Sie aber bitte, dass richtig erfolgreich nur die Hunde sind, die neben der Schönheit auch selber Spaß an der Show haben.

Zu Hause, im Garten oder beim Spazierengehen wird niemals das Laufen im Showring trainiert; das Halsband und die Leine sind zum Spazieren gehen nicht zum Arbeiten. Ihr Züchter kann Ihnen zeigen, wie der Hund laufen sollte und Sie können dann mit einer speziellen Showleine und an einem neutralen Ort ab und zu trainieren, aber bitte überfordern Sie ihn nicht. Wie auch bei uns Menschen ist nicht jeder für das Rampenlicht geboren – ihr Hund bleibt trotzdem der Schönste für Sie!

 

 

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Landläufig herrscht der Aberglaube, dass Mischlinge gesünder sind; glauben sie mir, aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, das stimmt nicht.

Selbst bei der besten Auswahl der Elterntiere, optimaler Aufzucht durch den Züchter und den bestmöglichsten Haltungsbedingungen bei Ihnen – ein Cavalier kann krank werden. Abgesehen von harmlosen Infekten oder gut therapierbaren Erkrankungen gibt es leider auch Krankheiten, die entweder erblich oder erworben sind und teilweise dramatisch verlaufen können. Der ICC achtet bereits bei der Zuchtzulassung auf bestimmte Gesundheitsnachweise der potentiellen Zuchttiere, nur kann kein Züchter der Welt einen Garantieschein für die immerwährende Gesundheit seiner Welpen ausstellen. Die sicherste Vorsorge ist immer, dass Sie engen Kontakt zu ihrem Züchter halten und Auffälligkeiten sofort mitteilen. Zur Verfolgung der Gesundheit und Langlebigkeit von Zuchtlinien freut sich jeder Züchter aber auch wenn Sie einfach mal nur Positives berichten.

                                                                                            

cavpuppy.gif (3733 bytes)Es kann nie genug Cavalier seincavpuppy.gif (3733 bytes) 

Unsere Verantwortung gegenüber den Cavalieren unserer Zucht und deren neuen Familien hört nicht auf, wenn der Hund in sein neues Zuhause umgezogen ist, daher ist es uns eine Herzensangelegenheit immer ansprechbar zu sein und zu bleiben. Natürlich freuen wir uns auch einfach mal so  zu hören was unsere Homesweet´s so alles treiben und ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns an ihrer Liebe und Leidenschaft zu unserem/Ihrem Homesweet-Cavalier teilhaben lassen.